Fremdsprachen nebenbei verbessern – Tipps für das Leseverstehen

Spotlight, Ecos und écoute aus dem Spotlight VerlagWer kennt das nicht: ihr möchtet gerne die Sprachkenntnisse aus der Schulzeit oder eines längst vergangenen Sprachkurses auffrischen, wisst aber nicht, wo ihr anfangen sollt? Dann seid ihr hier genau richtig, denn ich verrate euch meine Methoden, wie ich Sprachen, die ich bereits gelernt habe, verbessere – und das auch im Alltag, ganz nebenbei, mit wenig Zeitaufwand.

Diese Varianten habe ich in unterschiedlichem Umfang schon zum Verbessern meiner Kenntnisse in Spanisch, Französisch und Englisch verwendet. Wie ihr sicher bemerkt habt, sind das alles recht häufig gesprochene Sprachen, zu denen es auch ein breites Angebot an Lernmöglichkeiten gibt. Diese hängen jedoch von der Sprache und natürlich auch eurem Sprachniveau ab. Die Methoden, die ich euch vorstelle, gelten also nicht universal für jede Sprache und können natürlich je nach eurem Kenntnisstand auch mehr oder weniger nützlich sein. Jeder Fremdsprachenlerner sollte selbst verschiedene Varianten austesten und dann sehen, welche für ihn selbst am sinnvollsten ist.

Heute stelle ich euch einige Methoden vor, wie ihr euer Leseverstehen verbessern könnt, nächsten Monat gibt es dann weitere Varianten zur Verbesserung des Hörverstehens.

Variante 1: Fremdsprachige Tageszeitungen lesen
Geeignet für: Niveau B1/B2-C2

Diese Variante eignet sich für alle, die generell am tagesaktuellen Geschehen in der Welt interessiert sind und gerne lesen. Dafür kauft ihr euch einfach eine der großen Tageszeitungen des jeweiligen Landes, in dem eure Sprache gesprochen wird. Diese könnt ihr oft in großen Buchläden, Zeitschriftenläden und vor allem im Buch- und Zeitungsgeschäft an größeren Bahnhöfen kaufen. Der Preis ist dabei häufig deutlich höher, als der ursprüngliche Preis der Zeitung, da sie ja extra aus dem Ausland nach Deutschland importiert wurde.
Es kommt bei dieser Methode allerdings nicht darauf an, dass ihr immer die aktuellste Zeitung kauft. Besonders wichtig ist es aber, dass ihr nicht jedes Wort nachschaut, was ihr nicht kennt. Versucht einfach, den Text mit so wenig Vokabel-Nachschlagen wie möglich zu verstehen. Wer lieber am PC liest, kann natürlich auch die Artikel auf den Webseiten der Zeitungen lesen, die zum Teil sogar kostenlos sind. Empfehlen kann ich hier für Französischlerner Le Monde.

Variante 2: Sprachzeitschriften lesen
Geeignet für: A2-C1

Lest ihr gerne Zeitschriften? Warum probiert ihr es nicht einmal mit einem Sprachmagazin? Dabei finde ich das Angebot vom Spotlight Verlag besonders gut. Er bietet Zeitschriften zum Lernen von Spanisch (ECOS) , Englisch (Spotlight), Business Englisch (BusinessSpotlight), Französisch (écoute) , Italienisch (ADESSO) und Deutsch (Deutsch perfekt) an. Zugegebenermaßen sind die Hefte nicht ganz günstig. Eine normale Ausgabe kostet 7,50 €, die Business Spotlight sogar über 12 €. Dafür wird dem Leser aber auch wirklich viel geboten, denn die zahlreichen Texte sind nach den Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens klassifiziert und wichtige Vokabeln werden unterstrichen und in Vokabelboxen erklärt. Natürlich gibt es noch weitere Sprachlernmagazine, die sich sicher genauso gut zum Verbessern des Leseverstehens eignen.

Variante 3: Bücher lesen
Geeignet für: A2-C2

Wenn ihr gerne Romane lest oder begeisterte Krimileser seid, dann ist diese Variante die Richtige für euch. Für die niedrigeren Niveaustufen (A2-B1) ist es sinnvoller, sich spezielle Sprachenlernbücher zu kaufen oder aus der Bibliothek auszuleihen. Dabei solltet ihr auf die Angabe zur Niveaustufe auf dem Buchcover achten. Sobald ihr ein Niveau B2 oder besser habt, könnt ihr so gut wie jedes Buch in der Fremdsprache lesen – besonders geeignet sind ab einem C1-Niveau natürlich auch Klassiker aus der jeweiligen Kultur.
Wenn ihr ein bestimmtes Buch besonders gut kennt oder euch eine Buchreihe auf Deutsch gut gefallen hat, dann könnt ihr auch versuchen, euch dieses Buch in der englischen, französischen, spanischen oder jeder anderen Übersetzung zu kaufen oder auszuleihen. Bereits bekannte Bücher erleichtern nämlich das Lesen, da ihr den Inhalt schon kennt und damit die Vokabeln auch besser versteht – ohne alles nachschlagen zu müssen.

Falls ihr euch wundert, warum keine der vorgestellten Möglichkeiten für die Niveaustufe A1 ist: Auf diesem Level werden Grundkenntnisse vermittelt, dazu gehören grundlegende Vokabeln und einfache Verben im Präsens. Diese Kenntnisse reichen daher noch nicht aus, um ganze Texte (abgesehen von speziellen Texten aus Sprachlehrbüchern) zu verstehen.

Ich hoffe, dass euch diese Tipps gefallen haben. Mich interessiert: Wie verbessert ihr eure Fremdsprachenkenntnisse? Lest ihr auch fremdsprachige Romane? Mein absoluter Favorit sind bisher die Harry Potter Bücher, die ich alle auf Deutsch, teilweise auf Englisch und bis Teil fünf bisher auch alle schon auf Französisch gelesen habe. Über eure Buchempfehlungen würde ich mich sehr freuen.

Außerdem möchte ich euch an dieser Stelle noch einmal versichern, dass dieser Beitrag nicht gesponsert ist, sondern nur meine persönliche Meinung wiederspiegelt. Gesponserte Inhalte werde ich immer als solche kennzeichnen.

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2 Gedanken zu “Fremdsprachen nebenbei verbessern – Tipps für das Leseverstehen

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